Diakonisches Werk Bremervörde - Zeven

Das Diakonische Werk in Bremervörde-Zeven hat mit seinen Fachdiensten eine Außenstelle in 27404 Zeven, Poststraße 10-12 (City-Passage). Termine über die Kontakte der Geschäftsstelle in Bremervörde.

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Bachmann-Museum Bremervörde engagiert sich für

die Integration von Geflüchteten

 

Das Bachmann-Museum Bremervörde ist eine Einrichtung, die Geflüchtete willkommen heißt und bei ihrer Orientierung in der Region unterstützt. Denn durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte bietet das Museum einen Zugang zur aktuellen Lebenswelt im Elbe-Weser-Dreieck. Um seine Angebote auszubauen und Erfahrungen an andere Museen weiterzugeben, ist es nun Pilotmuseum in der Initiative „Neue Heimat in Niedersachsens Museen“ des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen e.V.

Museumsleiterin Ellen Horstrup M.A. schildert die Beweggründe: „Wir haben in den vergangenen Jahren bereits Führungen und Projekte mit Sprachlernklassen durchgeführt und dabei erste Erfahrungen gesammelt. Wir haben aber auch festgestellt, dass wir uns diesem Thema intensiver widmen müssen. Denn wir möchten auch dieser Besuchergruppe einen Zugang zu unseren Museumsthemen ermöglichen, der ihren Bedürfnissen entspricht und damit der kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft gerecht werden.“

Diese Aufgabe spiegelt sich auch in der Rolle des Bachmann-Museums Bremervörde in der Initiative „Neue Heimat in Niedersachsens Museen“ wieder. Als Pilotmuseum vernetzt es sich mit Kooperationspartnern, die in der Integration von Geflüchteten aktiv sind, wie z.B. dem Diakonischen Werk Bremervörde-Zeven. So profitieren die Einrichtungen gegenseitig von ihren Erfahrungen und das Museum gibt diese in Workshops und auf Konferenzen an andere Museen in Niedersachsen weiter. In den vergangenen Monaten ist so der Kontakt zu fünf Kooperationspartnern aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) und als erstes Projekt eine Feriensprachwoche vom 26.-29. März für geflüchtete Frauen mit Kindern entstanden.

Museumspädagogin Katja Tiltmann M.A. schildert das Projektziel: „Als Museum sind wir der ideale Ort um über unsere kulturellen Themen und das handlungsorientierte Lernen auch Sprache zu vermitteln. In diesem Fall errichten die Teilnehmer in unserem Steinzeitlager mit Hilfe steinzeitlicher Werkzeuge ein Zeltgestell. In Workshops erhalten sie ergänzend einen Einblick in die Natur rund um den See und den Wald. So kommen die Teilnehmer durch die neuen Erfahrungen und die Teamarbeit schnell untereinander ins Gespräch und wir verknüpfen unsere geschichtlichen Themen mit aktuellen Bezügen aus ihrer Lebenswelt.“

Neben einem Experimentalarchäologen unterstützen auch die NABU Umweltpyramide Bremervörde und die Niedersächsischen Landesforsten das Projekt mit ihrem Fachwissen zu Themen rund um Geschichte und Natur. Die sprachliche Vermittlung findet durch das Regionalbüro Bremervörde der Ländlichen Erwachsenenbildung statt, deren Sprachkurs an dem Projekt teilnimmt. Ebenso bringt das Diakonische Werk Bremervörde-Zeven weitere Teilnehmerinnen und Begleiterinnen aus der Migrationsberatung mit in das Projekt ein, so dass der Kurs mit etwa 20 Frauen und ihren Kindern ausgebucht ist. Ohne die Unterstützung von drei Förderern wäre das Vorhaben jedoch nicht möglich gewesen. Die Initiative „Stiftungen helfen - Engagement für Geflüchtete in Niedersachsen“, der Soroptimist International Club Bremervörde-Zeven und EDEKA Böttjer Bremervörde beteiligen sich mit finanzieller Hilfe und Sachmitteln.

Die Feriensprachwoche ist ein Auftakt für künftige Projekte, mit denen das Bachmann-Museum Bremervörde in den nächsten Jahren in seiner Rolle als Pilotmuseum die Integration von Geflüchteten weiter fördern möchte.

© Bachmann-Museum Bremervörde

Bild: Einige der Kooperationspartner und Förderer, vlnr: Franziska Wronka und Kristina Kraus von dem Diakonischen Werk Bremervörde Zeven, Dr. Silke Fricke und Birgit Rais Abin vom Soroptimist International Club Bremervörde-Zeven, Florian Offermanns von den Niedersächsischen Landesforsten, Katja Tiltmann vom Bachmann-Museum Bremervörde und Bettina Schroeder von der NABU Umweltpyramide Bremervörde

Nicht im Bild: Ulrike Tost und Julia Meyer von der Ländlichen Erwachsenenbildung, Matthias Böttjer von EDEKA Böttjer Bremervörde und Anna Anger von der Initiative „Stiftungen helfen - Engagement für Geflüchtete in Niedersachsen“


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Bild: © Bachmann-Museum Bremervörde

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Diakonisches Werk Bremervörde-Zeven setzt Schwerpunkt

 In diesem Jahr setzten sich das Team des Diakonischen Werkes Bremervörde-Zeven unter der Leitung der beiden hauseigenen Referentinnen Ines Busch und Franziska Wronka für einen Tag zusammen, um einen thematischen Fahrplan für das Jahr 2018 zu fertigen. Intensiv und angeregt wurde im Beisein des Geschäftsführers und Superintendenten Wilhelm Helmers am Schwerpunktthema „Diakonie und Öffentlichkeit“ gearbeitet. Wie erreichen wir unsere Partner? Wie erreichen wir unsere Kunden? Welche Ressourcen benötigen und haben wir? Das waren einige derjenigen Fragen, die das multiprofessionelle Team des Diakonischen Werkes behandelte. „Wir haben eine Gute Botschaft, wir sehen den Menschen im Mittelpunkt unseres Handelns und haben professionelle Unterstützungselemente, um mit den Hilfe- und Ratsuchenden einen Weg zu gehen und die Zukunft zu planen,“ so Wilhelm Helmers am Ende der Tagung. 

Bild: DW KKBZ

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Klima -  fasten

.... und wie ist es mit der Mobilität?

Der ländliche Raum. Unendliche Weiten. Neue Universen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Diakonischen Werkes sind unterwegs. Auf zu den Menschen, die nicht mehr mobil sein können. Oder die Menschen machen sich zu uns auf den Weg in die Beratungsstellen. Hier im ländlichen Raum ist es immer mit privaten Verkehrsmitteln nötig, um von A nach B zu kommen. Der öffentliche Personennahverkehr (wie hier Busse und Bahnen heißen) ist eher dünn ausgebaut.

So saßen wir dann zusammen mit der Dienstbesprechung des Diakonischen Werkes und haben überlegt, wie wir es anfangen können mit der Herausforderung beim Klima – fasten und der Mobilität. Ideen wurden gesammelt. Einige riefen auch ein Lachen hervor, als es darum ging, wie wir als Mitarbeiterinnen die Kilometer mit unseren Pkw sparen können. So wurde auch von einer Woche „homeoffice“ gesprochen. Das stieß allerdings an seine Grenzen, dieses umzusetzen. Oder wir sprachen von gemeinsamen Terminen in der Kreisstadt Rotenburg und wir dennoch nicht zusammen fahren könnten. Folgetermine im dortigen Krankenhaus umweltbewusst gleich im Anschluss gelegt passen dann absolut nicht zu den Folgeterminen des Kollegen, der sogleich wieder gen Bremervörde unterwegs ist. Eine Idee entstand: Bei Dienstreisen ein Pool entwickeln, welches in einer Cloud hinterlegt werden könnte. Kolleginnen und Kollegen des gesamten Kirchenkreises könnten dann Fahrten zusammen durchführen und, ja, es dürfte dann auch einmal gewartet werden, bis es zusammen zurück geht. Es reichte dann ein Fahrzeug für die gleiche Strecke. Weniger Verkehr auf der Straße, weniger Kosten für den Arbeitgeber, weniger CO2 und andere Schadstoffe in der Umwelt. Es war erst einmal eine Idee im Rahmen des Klimafastens ... Eine Idee, die jetzt vertieft werden muss. 

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One Billion Rising 2018

Die weltweite Kampagne ONE BILLION RISING FOR JUSTICE („Eine Milliarde erheben sich für Gerechtigkeit“) fordert unter dem Motto „Rise! Connect! Disrupt!“ („Erhebt euch, verbindet euch, stört!“) ein Ende der alltäglichen Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Ab 15h30 Uhr wird der Zevener Rathausplatz einer von vielen Orten weltweit sein, wo sich Menschen versammeln, um sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen einzusetzen. Mittel des Protestes ist auch dieses Jahr wieder der Tanz: Zu der „One Billion Rising“-Hymne „Break the Chains“ – Spreng die Ketten“ können die TeilnehmerInnen ihre Solidarität mit Mädchen und Frauen in der ganzen Welt bekunden. Vorbereitet wurde die Tanzaktion von Daniela Behrens und Birgitta Puradiredja.

Auch das Diakonische Werk Bremervörde-Zeven beteiligt sich in Zeven an dem Aktionstag und informiert zwischen 16 und 18 Uhr im Rathausfoyer neben anderen Organisationen und Vereinen über seine Arbeit im Bezug auf Gewaltprävention und Opferbetreuung.

 

Weitere Infos zur Aktion gibt es im Netz bei Facebook https://www.facebook.com/events/1892716074374222/?notif_t=event_aggregate&notif_id=1518425301024040 und unter www.onebillionrising.de.